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| FG17: Hat Jesus behauptet, Gott zu sein? Und selbst wenn er diesen Anspruch erhob, warum sollte ich es glauben? |
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AG17:
Unter den religiösen Führern, die im Laufe der Geschichte eine große Anhängerschaft gewonnen haben, ist Jesus Christus einzigartig durch die Tatsache, daß er allein behauptete, Gott in menschlicher Gestalt zu sein. Ein verbreitetes Mißverständnis besagt, daß einige oder viele Religionsführer in der Welt ähnliche Ansprüche erhoben, aber das ist einfach nicht der Fall.
Buddha hat nicht behauptet, Gott zu sein; Moses hat niemals gesagt, er sei Jahwe; Mohammed identifizierte sich nicht mit Allah und nirgends werden Sie finden, daß Zoroaster behauptete, Ahuramnazda zu sein. Doch Jesus, der Zimmermann aus Nazareth, sagte, wer ihn (Jesus) gesehen habe, der habe den Vater gesehen (Joh. 14,9).
Die Ansprüche Christi sind zahlreich und vielfältig. Er sagte, daß er vor Abraham existiert habe (Joh. 8,58) und daß er dem Vater gleich sei (Joh. 5,17-18). Jesus nahm für sich in Anspruch, Sünden vergeben zu können (Mark. 2,5- 7), was nach der Lehre der Bibel nur Gott tun kann (Jes. 43,25).
Das Neue Testament setzt Jesus mit dem Schöpfer des Universums gleich (Joh. 1,3) und mit dem, der alles erhält (Kol. 1,17). Der Apostel Paulus sagt, daß Gott im Fleisch offenbart wurde (1. Tim. 3,16), und der Evangelist Johannes sagt: »Das Wort war Gott« (Joh. 1,1). Das gemeinsame Zeugnis Jesu und der Verfasser des Neuen Testaments besagt, daß er mehr war als ein Mensch; er war Gott.
Nicht nur seine Freunde erkannten, daß er behauptete, Gott zu sein, sondern ebenso seine Feinde. Es mag heute unter den Skeptikern, die es ablehnen, die Beweise zu prüfen, Zweifel geben, doch auf Seiten der jüdischen Behörden
gab es keinen Zweifel.
Als Jesus fragte, warum sie ihn steinigen wollten, antworteten
sie: »Wir steinigen dich nicht wegen eines guten
Werkes, sondern wegen Gotteslästerung; denn du bist nur
ein Mensch und machst dich selbst zu Gott« (Joh. 10,33).
Diese Tatsache unterscheidet Jesus von den anderen religiösen
Gestalten. In den großen Religionen der Welt ist
die Lehre – nicht der Lehrer – das Wichtigste.
Der Konfuzianismus ist eine Sammlung von Lehren;
Konfuzius ist nicht wichtig. Der Islam ist eine Offenbarung
Allahs mit Mohammed als Prophet, und der Buddhismus
betont die Prinzipien des Buddha und nicht den Buddha
selbst. Vor allem trifft es aber für den Hinduismus zu, der
keinen historischen Gründer kennt.
Das Zentrum des Christentums jedoch ist die Person Jesu
Christi. Jesus erhob nicht nur den Anspruch, die Menschen
die Wahrheit zu lehren, er behauptete, er sei die Wahrheit
(Joh. 14,6).
Nicht, was Jesus lehrte, ist der bedeutendste Aspekt des
Christentums, sondern wer Jesus war. War er der Sohn
Gottes? Ist er der einzige Weg für einen Menschen, zu Gott
zu gelangen? Das ist es, was er von sich selbst behauptet
hat.
Stellen Sie sich vor, noch heute Nacht erschiene der Präsident
der Vereinigten Staaten auf allen Bildschirmen und
verkündete: »Ich bin Gott der Allmächtige. Ich habe die
Macht, Sünden zu vergeben. Ich habe die Vollmacht, von
den Toten aufzuerstehen.«
Er würde schnell und unauffällig ausgeblendet, weggeführt
und durch den Vizepräsidenten ersetzt. Jeder, der es
wagen sollte, eine solche Behauptung aufzustellen, müßte
entweder verrückt sein oder ein Lügner, außer er wäre Gott.
Genauso war es mit Jesus. All dieses und mehr nahm er
eindeutig für sich in Anspruch. Wenn er Gott ist, wie er sagt, müssen wir ihm glauben, und wenn er es nicht ist,
dann sollten wir nichts mit ihm zu tun haben. Jesus ist entweder
der Herr aller oder überhaupt kein Herr.
Ja, Jesus behauptete, Gott zu sein. Warum sollte irgend
jemand das glauben? Schließlich, etwas einfach nur zu behaupten,
macht es noch nicht wahr. Wo ist der Beweis dafür,
daß Jesus Gott ist?
Die Bibel bietet verschiedene Gründe, einschließlich der
Wunder und erfüllter Prophezeiungen, die uns überzeugen
sollen, daß Jesus derjenige ist, der zu sein er behauptet
(Joh. 20,30-31). Der wichtigste Grund oder das Zeichen, das
nach Jesu eigener Aussage zeigen würde, daß er der Sohn
Gottes ist, war seine Auferstehung von den Toten.
Als die religiösen Führer von ihm ein Zeichen verlangten,
antwortete Jesus: »Denn wie Jona drei Tage und drei
Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn
drei Tage und drei Nächte im Innern der Erde
sein« (Matth. 12,40).
An einer anderen Stelle sagte er, als er nach einem Zeichen
gefragt wurde: »Reißt diesen Tempel nieder, in drei
Tagen werde ich ihn wieder aufrichten … Er aber meinte
den Tempel seines Leibes« (Joh. 2,19-21). Die Macht, von
den Toten aufzuerstehen, war das Zeichen, das ihn nicht
nur von allen anderen Religionsführern unterscheidet,
sondern auch von allen, die jemals gelebt haben.
Jeder, der das Christentum widerlegen will, muß die Geschichte
der Auferstehung wegerklären. Daher beweist Jesus,
nach der Bibel, durch seine Rückkehr von den Toten,
daß er der Sohn Gottes ist (Röm. 1,4). Es gibt überwältigende
Beweise dafür, daß Jesus aus dem Grab auferstanden
ist, und diese Tatsache ist es, die beweist, daß Jesus Gott ist. |
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