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| FG12: Warum ist Jesus der einzige Weg, um zu Gott? |
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AG12:
Die Menschen fragen ständig: »Was ist so besonders an
Jesus? Warum ist er der einzige Weg, um Gott zu erkennen?
« Neben dem Problem der Heiden gibt es keine
andere Frage, die so häufig gestellt wird, wie diese. Man
wirft uns vor, engherzig zu sein, weil wir erklären, daß
es keinen anderen Weg zu Gott gibt.
Die erste Feststellung, die getroffen werden muß, ist, daß
wir die Behauptung, Jesus sei der einzige Weg, nicht erfunden
haben. Dies ist nicht unser Anspruch; es ist seiner.
Wir geben nur seine Behauptung wieder und die Behauptung
der Verfasser des Neuen Testaments.
Jesus sagte: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das
Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich« (Joh.
14,6), und »Denn wenn ihr nicht glaubt, daß ich es bin,
werdet ihr in euren Sünden sterben« (Joh. 8,24). Der Apostel
Petrus wiederholte diese Worte: »Und in keinem anderen
ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein
anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir
gerettet werden sollen« (Apg. 4,12).
Paulus stimmte ihm zu: »Denn: Einer ist Gott, Einer auch
Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch
Christus Jesus …« (1. Tim. 2,5). Das vereinte Zeugnis des
Neuen Testaments besagt also, daß niemand Gott, den Vater,
erkennen kann, außer durch die Person Jesu Christi.
Um zu verstehen, warum dies so ist, müssen wir zum
Anfang zurückgehen. Ein unendlicher, persönlicher Gott
schuf Himmel und Erde (1. Mose 1,1) und den Menschen
nach seinem eigenen Bild (1. Mose 1,26). Als er die Schöpfung
vollendet hatte, war alles gut (1. Mose 1,31).
Mann und Frau wurden in eine vollkommene Umgebung
gesetzt, für all ihre Bedürfnisse war gesorgt. Sie erhielten
nur ein einziges Gebot; sie durften die Frucht vom
Baum der Erkenntnis von Gut und Böse nicht essen, sonst
müßten sie sterben (1. Mose 2,17).
Unglücklicherweise aßen sie von dem Baum (1. Mose
3), und das Ergebnis war ein Fall in vier verschiedenen Bereichen.
Die Beziehung zwischen Gott und den Menschen
war gebrochen, wie man daran erkennen kann, daß Adam
und Eva versuchten, sich vor Gott zu verstecken (1. Mose
3,8).
Die Beziehung zwischen dem Menschen und seinem
Mitmenschen ist gestört, da Adam und Eva sich streiten,
und jeder versucht, die Schuld auf einen anderen zu schieben
(1. Mose 3,12-13).
Auch das Band zwischen Mensch und Natur war zerbrochen,
denn die Erde brachte Dornen und Disteln hervor,
und die Tiere waren nicht mehr friedlich (1. Mose
3,17-18). Der Mensch wurde auch von sich selbst getrennt,
durch ein Gefühl der Leere und Unvollkommenheit, das
er vor dem Fall nicht gekannt hatte.
Doch Gott versprach, all diese Dinge wieder gut zu machen,
und er gab sein Wort, daß er einen Erlöser oder Messias
senden würde, der die ganze Schöpfung aus der
Knechtschaft der Sünde befreien sollte (1. Mose 3,15). Das
Alte Testament wiederholte immer wieder, daß diese Person
eines Tages in die Welt kommen und die Menschheit
erlösen werde.
Gottes Wort ist wirklich wahr geworden. Gott wurde
Mensch in der Person Jesu Christi (Joh. 1,14.29). Jesus starb
schließlich für uns, damit wir uns wieder der richtigen Beziehung
zu Gott erfreuen können. Die Bibel sagt: »Ja, Gott
war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat«, und
»Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde
gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden«
(2. Kor. 5,19.21).
Jesus hat den Weg geebnet! Gott hat alles getan und unsere
Pflicht ist es, diese Tatsache zu akzeptieren. Wir können
dem Werk Jesu nichts hinzufügen; alles ist für uns getan
worden.
Hätte die Menschheit Gott auf irgendeinem anderen
Weg erreichen können, dann hätte Jesus nicht zu sterben
brauchen. Sein Tod bezeugt die Tatsache, daß es keinen anderen
Weg gibt. Daher kann keine andere Religion und
kein anderer religiöser Führer jemanden zur Erkenntnis
des einen wahren Gottes führen.
Aber der Tod Jesu ist nicht das Ende der Geschichte. Lassen
Sie uns darstellen, warum wir Jesus über alle anderen
religiösen Führer erheben. Stellen Sie sich vor, eine Gruppe
von uns unternähme eine Wanderung in einem sehr
dichten Wald. Sowie wir tiefer in den Wald kommen, verirren
wir uns.
Da wir erkennen, daß die Wahl des falschen Pfades uns
nun das Leben kosten kann, beginnen wir, uns zu fürchten.
Aber bald bemerken wir, daß weiter vom, wo sich der
Weg teilt, an der Gabelung zwei menschliche Gestalten stehen.
Während wir auf diese Leute zu laufen, stellen wir fest,
daß der eine die Uniform eines Forstaufsehers trägt und
daß er vollkommen gesund und lebendig dort steht, während
die andere Person mit dem Gesicht nach unten liegt,
tot. Welchen dieser beiden werden wir nun nach dem Weg
fragen? Natürlich den, der lebt.
Wenn es um ewige Dinge geht, werden wir den, der
lebt, nach dem Weg aus der Not fragen. Das ist nicht Mohammed,
nicht Konfuzius, sondern Christus. Jesus ist einzigartig.
Er kam von den Toten zurück. Das zeigt, daß er
der ist, der zu sein er behauptet (Röm 1,4), der einzige Sohn
Gottes und der einzige Weg, durch den ein Mensch eine
persönliche Beziehung zu dem wahren und lebendigen
Gott haben kann. |
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