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| FG10: Hat Jesus wirklich gelebt? Ist er Gottes Sohn? |
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AG10:
Die Ankündigung des Kommens Jesu in diese Welt gehört
zu den markantesten prophetischen Aussagen. In detaillierter
Weise sagt das AT seinen Geburtsort Bethlehem (Micha 5,1 \ Lk
2,4), seine Abstammungslinie (2 Sam 7,16 \ Mt 1,1-17), die gleichzeitige
Sohnschaft Gottes (Ps 2,7; 2 Sam 7,14 \ Hebr 1,5) und des Menschen
(Dan 7,13 \ Lk 21,27), sein Wirken (Jes 42,7 \ Joh 9), den Grund
seiner Sendung (Jes 53,4-5 \ Mk 10,45), den Verrat an ihm für
30 Silberlinge (Sach 11,12 \ Mt 26,15), sein Leiden und Sterben
am Kreuz (Ps 22 \ Lk 24,26) sowie seine Auferstehung (Hos 6,2
\ Lk 24,46) voraus. Durch den deutlichen Abstand von 400 Jahren
zwischen dem letzten Buch des AT und der neutestamentlichen
Zeit bekommen die erfüllten Prophetien auf Christus ihr
besonders eindrückliches Gewicht hinsichtlich der oben
gestellten Frage. Auch außerbiblische Quellen bezeugen
das Leben Jesu, wie z. B. der römische Historiker Tacitus,
der römische Hofbeamte Sueton unter dem Kaiser
Hadrian, der römische Statthalter von Bithynien
in Kleinasien, Thallus u. a. Beispielhaft sei hier
ein Zitat des bekannten jüdischen Geschichtsschreibers Flavius Josephus (geb. 37 n. Chr.) genannt:
„Um
diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch, wenn man
ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er
war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher
Taten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden
die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und
auch viele Heiden an sich. Er war der Christus. Und
obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten
unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden
doch seine früheren Anhänger nicht untreu.
Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend,
wie gottgesagte Propheten dies und tausend andere
wunderbare Dinge von ihm vorher verkündigt hatten.“ (Jüdische Altertümer
XVIII.3.3)
Gott selbst bestätigt Jesus als seinen Sohn (bei der Taufe:
Mt 3,17; auf dem Berg der Verklärung: Mk 9,7), und der
Engel kündigt seine Geburt als Sohn des Allerhöchsten an (Lk 1,32). Der Herr Jesus bekennt sich im Verhör vor
dem Hohen Rat, dem höchsten Regierungs- und Richterkollegium
in Israel (= die Hohenpriester, Ältesten und Schriftgelehrten)
unter Vorsitz des Hohenpriesters Kaiphas (Mt 26,63-64; Mk 14,61-62;
Lk 22,70) als Gottes Sohn. Ebenso bezeugen die unterschiedlichsten
Männer und Frauen der Bibel Jesus als den Sohn Gottes:
- Petrus: „Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn“ (Mt 16,16).
- Johannes: „Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist,
in dem bleibt Gott und er in Gott“ (1 Joh
4,15).
- Paulus: „Ich lebe im Glauben an den Sohn Gottes“ (Gal 2,20).
- Martha aus Bethanien: „Ich glaube, dass du
bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt
gekommen ist“ (Joh 11,27).
- Nathanael: „Rabbi, du bist Gottes Sohn!“ (Joh 1,49).
- Der römische Hauptmann bei der Kreuzigung: „Wahrlich,
dieser ist Gottes Sohn gewesen“ (Mt 27,54).
- Der äthiopische Finanzminister: „Ich glaube,
dass Jesus Christus Gottes Sohn ist“ (Apg
8,37)
Auch der Teufel weiß um Jesu Sohnschaft Gottes (Mt 4,3+6),
und die Dämonen müssen ihn als den Sohn Gottes anerkennen
(Mt 8,29).
Dass Jesus der Sohn Gottes ist, war damals den Pharisäern
und Hohenpriestern (Mk 14,53-65) und auch dem aufgewiegelten
Volk (Joh 19,7) ein Anstoß, und ist bis heute Juden und
Moslems ein Dorn im Auge. Er kann aber nicht unser Retter und
Heiland sein, wenn er nur „Bruder“ (Schalom
Ben Chorin), „Sohn unter Söhnen“ (Heinz
Zahrnt), ein guter Mensch oder ein Sozialreformer war,
sondern nur dadurch, dass er wirklich der Sohn des lebendigen
Gottes ist (Mt 16,16). |
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