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| FB34: Aber enthält die Bibel nicht Aussagen, die im Widerspruch zur Wissenschaft stehen? |
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AB34:
Nichtgläubige behaupten oft, die Wissenschaft habe gezeigt,
daß die Bibel überholt sei. Moderne Entdeckungen
haben, so argumentiert man, das biblische Weltbild
lächerlich gemacht. Diese Behauptung geht von mehreren
falschen Voraussetzungen aus und ignoriert die
Perspektive der Bibel.
Die Bibel ist kein wissenschaftliches Lehrbuch. Ihr Ziel
ist es nicht, in technischen Ausdrücken technische Daten
der natürlichen Welt zu erklären, sondern Gottes Plan und
seine Beziehung zum Menschen zu erklären, geistliche Dinge
zu behandeln. Es ist eindeutig kein technisches Lehrbuch
für Naturwissenschaftler.
Die Beschreibungen, die die Bibel von der Natur gibt,
sind weder wissenschaftlich, noch unwissenschaftlich, sondern
in Worten ausgedrückt, die oft untechnisch und allgemein
gehalten sind, so daß auch der einfachste Leser dem
Gedanken folgen kann. Das besagt aber nicht, daß die Aussagen
unkorrekt sind; es bedeutet, daß sie vom Standpunkt
und in der Sprache eines untechnischen Beobachters für
alle Leser geschrieben wurden.
Obwohl die Bibel zu einer Zeit geschrieben wurde, als
viele phantasievolle Vorstellungen von der Welt vorherrschten,
zeigt sie sich einzigartig in ihrer Sicht von Schöpfung,
Natur und Gott. Der große polytheistische Schöpfungsbericht der Babylonier steht in krassem Gegensatz zu dem
erhabenen Bericht, der sich im 1. Buch Mose findet (vgl.
die Ähnlichkeiten und doch auffallenden Unterschiede, die
die Überlegenheit der biblischen Erzählung beweisen, in
Archaeology and the Old Testament, Merrill F. Unger, Grand
Rapids, Zondervan, 1954, S. 2638).
Der vorherrschende Glaube der Völker des Altertums
war polytheistisch, ein Glaube, der dem Monotheismus der
Bibel, dem einzigen Monotheismus der alten Zeit, diametral
entgegensteht. Die Bibel kann nicht angemessen erklärt
werden, einfach als Produkt ihrer eigenen Umgebung.
Die Aussagen der Bibel, die wissenschaftliche Gegenstände
betreffen, stehen auf einem anderen Niveau als die übrige
Literatur ihrer Zeit.
Die Bibel hegt keine phantasievollen Vorstellungen von
der Wissenschaft und der natürlichen Welt, während selbst
die gelehrten griechischen Philosophen lächerliche Anschauungen
von Licht, Schöpfung und Astronomie hatten.
Die Veden, die heiligen Schriften der Inder, lehren, daß
»der Mond ungefähr 250.000 Kilometer höher ist als die
Sonne und daß er mit seinem eigenen Licht scheint, daß
die Erde flach und dreieckig ist und daß Erdbeben durch
Elefanten verursacht werden, die sich unter ihr schütteln!«
Der erste, der den Gedanken äußerte, die Erde sei flach,
war Ptolemäus. Wir lesen Aussagen wie diese und lachen,
aber in der Bibel gibt es keine Aussagen, die ähnlich absurd
sind.
Wissenschaft und Bibel schließen einander nicht aus. Sie
betrachten die Welt einfach von verschiedenen Blickpunkten
aus, aber sie stehen letztlich nicht im Widerspruch.
Es ergibt einen Sinn zu glauben, daß, wenn derselbe Gott
die natürliche Ordnung schuf und auch mit den Menschen
durch die Bibel in Verbindung trat, daß er, soweit es ihm
möglich ist, dafür sorgen wird, daß diese beiden Zeugnisse
seiner selbst seine Sache erhöhen und sich nicht verwirren
und in Mißkredit bringen.
Eine interessante Feststellung ist, daß der eigentliche Beginn
der modernen Wissenschaft auf der Wahrheit der Bibel
beruht. Die Tatsache, daß es einen Gott gibt, der ein
geordnetes Universum schuf und entwarf, veranlaßte Männer
wie Newton, nach bestimmten wissenschaftlichen Gesetzen
zu suchen, um diese Ordnung zu erklären. So muß
die Wissenschaft, statt die Grundlagen der biblischen Autorität
anzugreifen, ihre Wurzeln dort suchen. |
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