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| FB32: Läßt die Bibel der Evolutionstheorie Raum? |
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AB32:
Das ist eine der meistgestellten Fragen und sie tritt in
unterschiedlichen Formen auf, wie: »Kann man ein
Christ sein und an die Evolution glauben?« oder »Hat
die Wissenschaft nicht die Evolutionstheorie bewiesen
und widerspricht so dem Schöpfungsbericht im 1. Buch
Mose?«
Um dies zu beantworten, müssen wir deutlich machen,
was wir mit dem Begriff Evolution meinen. Wenn er einfach
als ›Veränderung‹ definiert wird – als die Entwicklung
vom Kind zum Erwachsenen oder eine Veränderung innerhalb
einer Art, wie Hund oder Katze – dann würde dies
kein Problem darstellen. Diese Evolution oder Entwicklung
innerhalb bestimmter Arten, stimmt vollkommen mit der
Heiligen Schrift überein.
Das Problem besteht darin, daß die vorherrschende Evolutionstheorie
weit darüber hinausgeht. Die Theorie behauptet
grundlegend, daß komplexe Elemente sich aus einfacheren
Elementen entwickelt haben und lebende Organismen
durch zufällige Verbindungen aus leblosen Chemikalien
entstanden sind.
Die Evolutionstheorie ist weniger eine wissenschaftliche
Theorie als vielmehr eine Philosophie über den Ursprung
des Lebens und die Bedeutung des Menschen.
Die Evolutionstheorie steht im Widerspruch zum biblischen
Schöpfungsbericht. Die Erzählung im 1. Buch Mose
berichtet zehnmal, wie Gott Pflanzen und Tiere nach ihrer
Art schuf, ohne Kreuzung der Arten. Der Mann war vollkommen
Mann bei seiner Erschaffung, ebenso wie die Frau,
ohne lange Entwicklungsperiode.
Die Vorstellung von der natürlichen Auslese oder dem
Überleben des Stärksten, widerspricht der biblischen Lehre,
daß alle Dinge gut geschaffen wurden (1. Mose 1,31).
Die Schrift lehrt, daß ursprünglich alles vollkommen erschaffen
wurde und daß Tod und Verfall eintraten, als die
Sünde in die Welt kam. Dies steht dem Evolutionskonzept
entgegen, daß alles besser wird.
Die Evolution widerspricht nicht nur der Bibel, sondern
auch einigen grundlegenden Gesetzen der Wissenschaft.
Zum Beispiel besagt das zweite Gesetz der Thermodynamik,
daß alles, was man sich selbst überläßt, dazu neigt,
weniger geordnet zu werden und nicht mehr geordnet oder
›komplex‹.
Diese Regel stellt eine Beobachtung des Offensichtlichen
dar: Dinge werden alt, verfallen und sterben oder verwesen
schließlich. Sie verlieren ihre Struktur. Die Evolutionstheorie
besagt, daß Dinge ihre Komplexität und Struktur
entwickeln. Das ist nicht der Fall.
Die Evolution besagt auch, daß Veränderungen und Mutationen
vorteilhaft seien, während die Natur zeigt, daß
fast alle Variationen schädlich sind. Die Theorie widerspricht
den zu beobachtenden Phänomenen.
Weder die Evolutionstheorie noch die Theorie der
Schöpfung können wissenschaftlich bewiesen werden; das
heißt, sie können nicht im Laboratorium wiederholt werden.
Die Schöpfung hat sich einmal in der Vergangenheit
ereignet, und die Evolution ist zu langsam, um sie zu beobachten.
Beide Theorien setzen Glauben voraus, und auf der Basis
der Beweise muß man die eine oder die andere wählen.
Dem Christen sollte es nicht schwerfallen, den Schöpfungsbericht
des 1. Buches Mose zu glauben, da er nicht nur besser
mit den festgestellten Tatsachen übereinstimmt, sondern
auch mit der Sicht des Gottmenschen Jesus Christus
(Matth. 19,1-6). |
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