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| FB27: Wie konnten all die Tiere in die Arche passen?
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AB27:
Einer der Einwände gegen den biblischen Bericht von
der Flut betrifft die Frage, wie Noah all die Tiere in die
Arche bekam. Eine Untersuchung der Ausmaße der Arche,
wie sie in der Bibel angegeben sind, wirft beträchtliches
Licht auf diesen Bericht.
John Whitcomb und Henry Morris haben in ihrem Buch
The Genesis Flood die vorhandenen Daten über Maße und
Kapazität der Arche außerordentlich sorgfältig analysiert.
Sie stellen fest, daß die Arche 133,35m lang, 22,23m breit
und 13,34m hoch gewesen sein muß (ausgehend von 44,45
cm pro Elle).
Die Arche hatte drei Decks (1. Mose 6,16), so betrug die
gesamte Deckfläche etwa 8.893,11 m2 und das Gesamtvolumen
39.544,7 m3. Der Bruttotonnengehalt der Arche entsprach
etwa 13.960 Tonnen, was sich mit einem großen heutigen
Schiff vergleichen läßt.
Die Ladekapazität der Arche entspräche damit 522 normalen
Viehwaggons, von denen jeder 240 Schafe faßt. Die
Arche hätte also mindestens 125.000 Schafe unterbringen
können. Zusätzlich, so berichtet uns 1. Mose 6,14, besaß
die Arche neben den drei Decks Nester und Räume zur
Unterbringung der Tiere.
»Nach den besten Schätzungen moderner Systematik«
haben Whitcomb und Morris außerdem festgestellt, daß
weniger als 17.600 der gegenwärtig bekannten Arten von
Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien den Schutz
der Arche benötigten.
Rechnet man mit zwei von jeder Art in der Arche, so
war Raum für nur 35.200 Tiere notwendig, plus je fünf von
den reinen Tieren (eine sehr kleine Anzahl, aber wenn man sicherheitshalber die Hälfte der Arten ansetzt oder 8.800 ·5,
so ergibt das 44.000), waren maximal insgesamt 79.000 Tiere
in der Arche.
Da es ursprünglich wahrscheinlich eine kleine Anzahl
von Arten (oder Gattungen) gab (gemäß der Tatsache, daß
die Tierzucht für einen großen Teil der Vielfalt im heutigen
Tierreich verantwortlich ist, da die meisten Landtiere kleiner
als Schafe sind, und da vorausgesetzt werden kann,
daß junge und daher kleinere Tiere mitgenommen wurden),
ist es überhaupt nicht unbegreiflich, daß die Arche
eine genügend große Anzahl von Tieren faßte, mit Raum
für Futtervorräte.
Folgendes darf ebenfalls nicht übersehen werden: Die
Tiere in der Arche bildeten Genpools, die die Entwicklung
vieler verschiedener Arten von Tieren erlaubten, die wir
heute kennen. Die Tiere in der Arche können buchstäblich
»Genbänke« gewesen sein, aus denen sich in Jahren der
Fortpflanzung die Mannigfaltigkeit der Tiere entwickelte,
die wir heute sehen, wie Henry M. Morris in seinem Buch
The Genesis Flood feststellt:
»… hundert Jahre … der Forschung in der Zoologie haben
viele interessante Tatsachen hinsichtlich der erstaunlichen
Fähigkeiten zur Veränderung ans Licht gebracht, die
der Schöpfer in die Arten der Genesis gelegt hat. Diese ›Arten‹
haben sich niemals über die gottgewollten Demarkationslinien
hinaus entwickelt oder durch Kreuzung miteinander
vermischt, aber sie haben so viele Abarten und Unterarten
gebildet (wie z.B. die Rassen und Familien der
Menschheit), daß selbst die größten Systematiker von der
Aufgabe sie zu zählen und zu klassifizieren überwältigt
worden sind.«
Frank Lewis Marsh erläutert … sein Konzept davon, wie
einige der typischen baramins (von bara – »geschaffen« und
min – »Art«) von und nach der Flut verändert worden sein
könnten. Er weist darauf hin, daß seit dem Jahr 1700 aus
einem einzigen Typ süßer Erbsen mehr als 500 Varianten entwickelt worden sind; und daß sich aus sehr wenig wilden
Hunden über 200 verschiedene Abarten entwickelt
haben, die so unterschiedlich sind, wie der Dachshund und
der Collie. In seiner weiteren Diskussion der Sache schreibt
Dr. Marsh:
»Auf dem Gebiet der Zoologie bietet die Haustaube ein
gutes Beispiel für die Abstammung mit Variationen. Die
Vielfalt in Aussehen und Temperament, die sich unter den
Taubenrassen findet, würde unseren Glauben an ihre gemeinsame
Herkunft erschüttern, wüßten wir nicht, daß sie
sich alle aus der wilden Felstaube der europäischen Küsten,
Columbia livia, entwickelt haben.
Es ist besonders interessant, die Variationen von der Urform
zu sehen, wie die Kropf-, Leghorn-, Zwerg-, Pfau-,
Purzel-, African Owl-, Turbit-, Schwalben-, Carrier-, Nonnen-,
Jakobiner- und Brieftaube. Einigen davon würde man
sicher unterschiedliche ›Arten-‹ wenn nicht sogar ›Gattungsnamen‹
geben, wäre nicht bekannt, daß sie nur Abarten
von gemeinsamer Herkunft sind.« |
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