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| FB19: Warum höre ich immer Christen, die erfüllte Prophezeiungen als Beweis für die Inspiration der Bibel anführen?
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AB19:
Wer an Jesus Christus glaubt, wird häufig gefragt, warum
er glaubt, die Bibel sei inspiriert, und eine übliche
Antwort darauf ist, wegen der erfüllten Prophezeiungen.
Das Argument der erfüllten Prophezeiungen ist
eines der stärksten, die überhaupt vorstellbar sind.
Nachdem der Apostel Petrus bezeugt hatte, daß er Jesus
Christus in all seiner Herrlichkeit gesehen habe, sagte er:
»Dadurch ist das Wort der Propheten für uns noch sicherer
geworden, und ihr tut gut daran, es zu beachten; denn
es ist ein Licht, das an einem finsteren Ort scheint, bis der
Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen
« (2. Petr. 1,19). Petrus führt hier die erfüllte Prophezeiung
als Zeugnis für die Wahrheit der Schrift an.
Die Bibel selbst gibt den Sinn der Prophezeiungen an,
»Gedenket des Früheren, wie es von Urzeit an war: Ich bin
Gott und keiner sonst, bin Gottheit, es gibt nicht meinesgleichen,
der ich von Anfang den Ausgang verkündet, von
längsther, was noch ungeschehen war …« (Jes. 46,9-10).
»Das Frühere habe ich vorlängst verkündet; aus meinem
Munde kam es, und ich ließ es hören. Plötzlich tat ich es,
und es traf ein. So habe ich’s dir schon längst verkündet;
ehe es kam, ließ ich es dich wissen, daß du nicht wähntest:
Mein Götze hat es gemacht, mein Gott von Holz oder Erz es befohlen« (Jes. 48,3.5).
Das Neue Testament sprach vom Kommen Jesu Christi,
»das er durch seine Propheten im voraus verheißen hat in
den heiligen Schriften« (Röm. 1,1-4).
Das Zeugnis der Schrift besagt, der Sinn der Prophezeiungen
sei es, uns wissen zu lassen, daß Gott existiert und
daß er einen Plan für seine Welt hat. Durch die Vorhersage
von Personen, Orten und Ereignissen, Hunderte von Jahren
bevor sie eintreffen, zeigt die Bibel eine Kenntnis der
Zukunft, die zu genau ist, um als gute Vermutung abgetan
zu werden. Durch Beispiele erfüllter Prophezeiungen legt
die Schrift ein starkes Zeugnis für ihre eigene Inspiration
ab.
Ein Beispiel dafür wäre die Prophezeiung des Königs
Cyrus (Jes. 44,28; 45,1). Der Prophet Jesaja, der um 700 v.Chr.
schrieb, sagt Cyrus namentlich als den König voraus, der
sagen wird, Jerusalem solle aufgebaut und die Fundamente
des Tempels sollen gelegt werden.
Zu der Zeit, als Jesaja schrieb, war Jerusalem komplett
erbaut, und der ganze Tempel stand. Erst mehr als 100 Jahre
später sollten die Stadt und der Tempel im Jahre 586
v.Chr. von König Nebukadnezar zerstört werden.
Nachdem Jerusalem von den Babyloniern eingenommen
worden war, wurde es um 539 v.Chr. von den Persern
erobert. Wenig später gab der persische König Cyrus den
Befehl, den Tempel in Jerusalem wieder aufzubauen. Das
war rund 160 Jahre nach der Prophezeiung des Jesaja!
So sagte Jesaja voraus, daß ein Mann namens Cyrus, der
erst 100 Jahre später geboren werden sollte, den Befehl
geben würde, den Tempel wieder aufzubauen, der zu Jesajas
Zeit noch stand und erst über 100 Jahre später zerstört
werden sollte. Diese Prophezeiung ist wahrhaft erstaunlich,
aber sie steht nicht allein.
Es gibt in der Tat buchstäblich Hunderte von Prophezeiungen,
die künftige Ereignisse vorhersagen. Die Vorstellung,
daß die Erfüllung der Voraussagen ein Ergebnis von Zufällen oder Glück sei, ist angesichts der Beweise absurd.
Gott hat mit Hilfe der erfüllten Prophezeiungen genügend
Zeugnis für seine Existenz und für die göttliche Inspiration
der Schrift abgelegt. |
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