Wer Jesus hat, hat das Leben
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Mauern in dieser Welt ...In der Nacht vom 9. November auf den 10. November 1989 fiel die Berliner Mauer nachdem sie mehr als 28 Jahre bestanden hatte. Sie war Teil der innerdeutschen Grenze und trennte West-Berlin vom Ostteil der Stadt und dem sie umgebenden Gebiet der DDR.

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Sie war eines der bekanntesten Symbole für die Trennung Deutschlands. Bei dem Versuch, die schwer bewachten Grenzanlagen in Richtung West-Berlin zu überwinden, wurden viele Menschen getötet. Die genaue Zahl der Opfer ist umstritten und nicht gesichert, die Angaben schwanken zwischen 86 und 238 Todesfällen.

FreudeAls die Nachricht der Grenzöffnung über die Medien verbreitet wurde, eilten noch in der Nacht Tausende an die Grenze nach West-Berlin. Ohne Befehl öffneten Grenzsoldaten die Übergänge. In einem grenzenlosen Freudentaumel fielen sich fremde Menschen in die Arme und feierten gemeinsam die Öffnung der Mauer. Am Wochenende setzte sich eine Menschenflut von mehreren Millionen DDR-Bürgern in Bewegung. In endlosen Trabi- und Wartburg- Konvois fuhren sie in die Bundesrepublik, besuchten Verwandte, besichtigten Städte und Landschaften, und sie durchstreiften die westlichen Kaufhäuser mit 100 DM "Begrüßungsgeld" der Bundesrepublik.

MauerbauDoch bereits ein halbes Jahr nach dem Mauerfall war von dieser Euphorie nichts mehr zu spüren. Warum? Die Mauer existiert doch nur noch in Teilen als ein Erinnerungsstück an die schlimme Zeit damals, Freiheit zwischen Ost und West ist eingekehrt. Und doch keine Zufriedenheit, keine Einheit, keine Harmonie – denn jeder Mensch baut unentwegt an Mauern, die unsichtbar sind und doch existieren. Es sind Mauern, die zwischen Mensch und Mensch, zwischen Volk und Volk errichtet werden. Nicht nur in Berlin, sondern überall auf der Welt werden sie gefunden. Ihre Namen sind vielfältig. Sie heißen Angst und Misstrauen, Neid und Hass, Streit und Verleumdung …
Kennen Sie das auch? Der Andere soll nicht wissen, wie es in Ihnen aussieht, Sie wollen sich hinter Ihrer Mauer verstecken. Doch wie oft bedeutet das Isolation, Einsamkeit und Trennung. Die Mauer kann zu einem unüberwindbaren Hindernis werden, um Vertrauen zu schenken und zu empfangen, um sich zu entschuldigen und Vergebung zu bekommen, aus Feindschaft Freundschaft werden zu lassen.

Doch es gibt eine Möglichkeit, diese Mauern einzureißen. Dazu musste aber erst eine andere gigantische Mauer beseitigt werden, die ebenfalls unsichtbar und doch knallharte Realität ist. Das ist die Mauer, die die Menschen auf Grund ihrer Sünde zwischen sich und Gott errichtet haben.
Als das erste Menschenpaar unabhängig von Gott sein wollte und ihm deshalb nicht gehorchte, wurde dieses Bauwerk gegründet.
Die Bibel erklärt das so:
„Eure Sünden haben eine Scheidung/Trennung gemacht zwischen euch und eurem Gott …“ Jesaja 59,3
Der Mensch kann von sich aus diese gigantische Mauer der Sünde nicht einreißen, dazu musste ein anderer kommen. Das war Jesus Christus, der Sohn Gottes. HoffnungDurch seinen Tod am Kreuz riss er die Mauer nieder, die die Menschen von Gott trennte. Der Sohn Gottes litt und starb, damit der Weg zu Gott frei werden konnte. Stellvertretend trug er die Strafe Gottes für die Sünden der Menschen.
Aber der Fall dieser Sündenmauer wird von einem Menschen erst dann selbst erlebt, wenn er persönlich durch die Trümmer auf die andere Seite, auf Gottes Seite, geht.

Wie das geschehen kann? Durch einen echten Herzensentschluss. Nehmen Sie Kontakt zu Gott in einem Gebet auf. Bekennen Sie Ihre Schuld vor ihm und danken Sie ihm, dass Jesus Christus für Sie diese Schuld mit seinem Leben bezahlt hat. Dann dürfen Sie von sich sagen:

"Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden." (Johannes 1,12)

VergebungUnd noch etwas: Wer weiß, dass er Vergebung seiner Sünden und dadurch Frieden mit Gott hat, kann gemeinsam mit Gott auch die Mauern überspringen, die er trennend zwischen sich und anderen Menschen aufgebaut hat. In der Bibel gab es einen Mann, der Folgendes sagte: „… mit meinem Gott werde ich eine Mauer überspringen.“ Das war David im Psalm 18,29. Wollen Sie es nicht auch probieren?

nv
   
 
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