Wer Jesus hat, hat das Leben
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Das neue Jahr
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9. Nov. 1989 - Der Abend, der die Freiheit brachte15 Jahre ist der Mauerfall zwischen Ost und West jetzt her. Das Fernsehen übertrug die atemberaubenden und herzerweichenden Szenen des Freudentaumels und den Jubel Tausender Menschen auf der Berliner Mauer. Sie lagen sich in den Armen, tranken Sekt, weinten, und der Begriff „Freiheit“ war plötzlich greifbare Wirklichkeit geworden.

An diesem auf brutalste Weise bewachten Grenzmauergebiet waren unzählige Menschen verblutet, denn das SED-Regime hatte gnadenlos Schießbefehl erlassen. Aus Verzweiflung, Wut, Hoffnungslosigkeit hofften Menschen, die Mauer aus eigenen Kräften zu überwinden, um endlich die ersehnte Freiheit zu finden. Doch sie fanden den Tod.

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Mauern als Grenze findet man in der frühesten Menschheitsgeschichte, und das ist bis heute so geblieben. Auch wenn die Bestrebungen groß sind und teilweise erfüllt, die „Grenzen zu öffnen“, bleiben in allen Ländern der Erde doch Mauern und Grenzen bestehen.
Doch sie müssen nicht einmal greifbar und sichtbar sein. Es gibt unsichtbare Mauern, die weitaus schlimmer sein können. Mauern des Hasses, des Neides, des Hochmuts, der Religionen ...
Diese Mauern zeichnen sich erschreckend in den Gesichtern der Menschen ab und entstellen sie. Jeder weiß es, der die Nachrichten verfolgt.
Doch es gibt noch eine Mauer, die die gigantischste von allen ist. Sie ist von Menschen erbaut, an Dicke, Höhe und Breite nicht zu überbieten, zu glatt zum Hochklettern, zu tief zum Untergraben. Sie ist aus eigenen Kräften niemals zu überwinden.
Das ist die Mauer, die Menschen mit ihren Sünden gebaut haben und die zwischen jedem einzelnen Menschen und Gott steht. Von Adam und Eva mit dem ersten „Sündenbaustein“ wird bis in unsere heutige Zeit kräftig daran weitergebaut.
Gott bestätigt in der Bibel ihr Vorhandensein: „Eure Sünden haben eine Scheidung (Mauer) gemacht zwischen euch und eurem Gott ...“ Jes. 59, 2

Nun, Probleme sind doch dazu da, um gelöst zu werden?
Die einen strengen sich also durch eine individuelle Religion an, zu Gott zu gelangen – keine Aussicht, es ist ein hoffnungsloses Unternehmen ...
Andere bauen auf gute Werke, um in den Augen Gottes kompetent zu werden – keine Aussicht auf Erfolg, ein ebenso hoffnungsloses Unterfangen ...
Atheisten schweigen diese Mauer und Gott tot – hoffnungslos , denn sie werden einmal vor ihm stehen und es wird ihnen die Sprache verschlagen ...
Viele Menschen leben nach dem Motto „Tue recht und scheue niemand“, Gott ist ja ein liebender Gott, da wird er uns schon gnädig sein – hoffnungslos , denn sie vergessen, dass Gott auch heilig und gerecht ist ...

Also keine Hoffnung, keine Lösung?

Es ist eine reale Tatsache, dass kein Mensch aus eigener Anstrengung diese Sündenmauer überwinden kann, um zu Gott zu kommen! Gott selbst musste den Weg schaffen und zeigen, auf dem allein Rettung möglich ist.
Jesus Christus, der Sohn Gottes ist dieser „Weg“ geworden. Auf Sünde steht die Todesstrafe! Jesus Christus hat diese Strafe stellvertretend für jeden Menschen getragen, als er an das Kreuz gegangen ist.
Jetzt sage nicht, dann ist ja alles okay, und ich kann wieder zur Tagesordnung übergehen und leben, wie ich möchte. Ein Plätzchen im Himmel ist mir dann ja reserviert. Großer Irrtum!
Bei Gott gibt es keine Generalamnestie, er schenkt keine billige Gnade.

Wenn ein Mensch einsieht, dass er dieses Todesurteil verdient hat, weil er mit der Sünde seines Lebens niemals vor einem heiligen Gott bestehen könnte, wenn er an Jesus Christus glaubt und ihm das Recht gibt, Retter und Herr seines Lebens zu sein, dann sagt Gott:
„Ihrer Sünden werde ich nie mehr gedenken!“ Hebr. 10,17
Jesus Christus stellt also die einzige Möglichkeit der Verbindung zu Gott her. Nur durch ihn wird die Mauer vernichtet, die zwischen einem Sünder und Gott steht.

„Es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen.“ Apg. 4, 12

Gott hat also alles getan, damit du Frieden und Vergebung mit ihm haben kannst. Aber er drängt sich niemandem auf, es liegt an dir, dieses Geschenk anzunehmen oder gleichgültig zu bleiben . ---
   
 
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